Abenteuer in der Wachau – der Traum an der Donau: Teil 1 – Wein & Tourismus
- jasminatomc
- 10. Juli 2020
- 9 Min. Lesezeit
Mitten durch das Bundesland Niederösterreich zeichnet die blaue Donau eine verträumte Linie in die hügelige Landschaft, wo sich schon die alten Römer besonders wohl gefühlt haben. Die ungefähr 35 Kilometer zwischen Melk und Krems umfasst eine weltweit einmalige Flusslandschaft, die in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und Weltnaturerbes aufgenommen wurde – die Wachau.
Dieser regionale Begriff bezeichnet den Abschnitt eines Durchbruchtals der Donau in der Himmelsrichtung von Südwest nach Nordost, einschließlich des Seitentals Spitzer Graben sowie die angrenzenden Hochlagen. Auch der Jauerling als die höchste Erhebung in der Gegend gehört noch dazu. Die Landschaft ist geprägt durch die Donau und die ufernahen, niedrigen, klimatisch günstigen Bereiche sowie durch die angrenzenden Hügel des Dunkelsteinerwaldes im Osten und des Waldviertels im Norden und Westen mit ihren kalten Wintern. Im Süden zerfließen die leichten Erhebungen mit den sanften, grünen Hügeln des Mostviertels.
Mein erster Besuch begann in Krems mit einer Stadtbesichtigung und ich war sofort fasziniert von der Stadt, die sich so romantisch ans Ufer des breiten Flusses kuschelt. Dabei spiegeln sich die malerischen Fassaden im ruhigen Flussstrom, dessen Oberfläche den vollen Glanz des sommerlich tiefblauen Himmels hinausstrahlt. Nur die unzähligen Schiffe ziehen ihre Spuren durch die klaren Linien der Silhouetten in der Wasseroberfläche. Von der Stadt führt eine gemütliche Bundesstraße ständig am Fluss entlang, an endlosen Weinreben, die fröhlich auf hohen Terrassen jeden einzelnen warmen Sonnenstrahl aufsaugen, an urigen Heurigen und niedlichen Dörfern mit einzigartigen historischen Häusern und Stadtkernen vorbei. Und zwischen den unzähligen Weinbergen steigen zahlreiche Kirchtürme hervor und verfallene, vom Zahn der Zeit angegriffene Mauern alter Burgen stellen heute noch stolze und von Besuchern stark umgarnte Zeugen der wilden Vergangenheit der Region dar.
Der berühmte Wanderweg, der Welterbesteig, führt Sportbegeisterte durch die Weinberge und über bewaldete, angenehm schattige Hügelrücken und bietet atemberaubende und hinreißende Ausblicke ins Donautal sowie die Dächer der romantischen Häuser, die wie lodernde Flamme in der Nachmittagssonne schimmern. Am Donauufer sitzen, den mächtigen Strom beim leisen, ruhigen Vorbeiziehen beobachten, während die Vögel an den Obstbäumen fröhlich singen, gehört zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen in der Wachau. Und über dem Kopf biegen sich Zweige voller schneeweißer und rosa Blüten und ein köstlich süßer Duft weht der Wind das ganze Tal hinunter.
Das gesamte Tal ist eine sehr fruchtbare Landschaft für den Anbau von Wein und Marille, was sich in der Vielfalt der regionalen kulinarischen Produkte widerspiegelt. Die Betriebe in den sonnigen Hängen der Wachau produzieren verschiedene Weinsorten der höchsten Qualität und der Herbst bringt jedes Jahr eine reiche Ernte der Wachauer Marille, die in leckeren Spezialitäten wie Marillenknödeln, Marillenlikören, Bränden oder Säften Verwendung findet.
Die Wachau verwöhnt alle Sinne des Besuchers und lockt jeden Abenteurer immer wieder neu in seinen Bann. Auch mich zieht der Ruf der blauen Sirene jedes Jahr in ihre warmen, sonnigen Arme und ich finde bei jedem Besuch noch neue Schätze, neue Geheimnisse und neue gastfreundliche Kammern, wo der hungrige Wanderer mit leckeren Speisen auf Holzbrettln und einem Glas Wein, der in strahlendem Gold wie süßer Honig auf der Zunge schmilzt und die Sinne erfrischt, begrüßt wird.
Die Donau Richtung Krems / Stein von der Ferdinandwarte und Dürnstein
In diesem Blogartikel möchte ich dir, liebe/r LeserIn, die Wachau allgemein vorstellen, die geografischen Merkmale, kulinarischen Erlebnisse, die touristischen Höhepunkte erwähnen, eine geschichtliche Kurzfassung erstellen und hoffentlich bei dir Interesse wecken, dich selbst vom Zauber der einzigartigen Region zu überzeugen. Lass das Abenteuer beginnen!
Kurz zur geschichtlichen Entwicklung der Wachau
Seit der Steinzeit ist die Wachau aufgrund ihres milden Klimas und der vielfältigen Vegetation und Landschaft Siedlungsgebiet für den Menschen. Die bekannteste Zeugin dafür ist die ca. 29.000 Jahre alte weltberühmte Statuette "Venus von Willendorf". Diese ältesten Spuren der menschlichen Anwesenheit in der Wachau werden der Zeit der Einwanderung des ersten Homo sapiens nach Europa zugeordnet. Im römischen Reich gehörte das Donau-Gebiet zur römischen Provinz Noricum und entlang der Grenze entstanden kleine wachturmartige Kastelle, deren Reste noch teilweise erhalten sind. Entlang des Stromes reihen sich ziemlich eng zusammengedrängte Dörfer, Märkte und Städte, die teilweise auch tief in die Seitentäler hinein reichen.
Die Bezeichnung Wachau findet sich bereits in einer Urkunde Kaiser Ottos I. aus dem Jahr 972. Im folgenden Mittelalter beherrschten die Kuenringer die Wachau, die in Aggstein und Dürnstein Burgen besaßen. Mit dieser Zeit ist auch die Einkerkerung des englischen Königs Richard Löwenherz in Dürnstein verbunden. Richard Löwenherz wurde in einer Gaststätte bei Wien erkannt, als er auf dem Rückweg nach England war, gefangen genommen und nach Dürnstein überstellt. Über die Legende seiner Gefangenschaft auf der legendären Burg Dürnstein berichte ich genauer in einem der folgenden Blogartikel über die Wachauer Burgen, Schlösser und Ruinen. Die Kuenringer wurden militärisch geschlagen und ihre Burgen zerstört. Aus dem Mittelalter stammt auch die älteste Kirche der Wachau, die Wehrkirche St. Michael. Als Vorsichtsmaßnahme gegen die vordringenden Türkenheere wurde der Kirchbau befestigt, was sich an vielen Kirchen der Region zeigt. Aufgrund des guten Ertrages und der hohen Qualität besaßen viele Klöster eigene Weingärten in der Wachau. Viele der Trockensteinmauerterrassen sind mehrere hundert Jahre alt. 1805 fand mit der Schlacht von Dürnstein ein heftiges und verlustreiches Gefecht zwischen französischen und russisch-österreichischen Truppen statt.
Ende des 19. Jahrhunderts begann besonders infolge der Entdeckung der Landschaft durch Maler und anderer Künstler der Aufschwung der Wachau als Ausflugsgebiet der Wiener. Ein weiterer Höhepunkt des Tourismus nach dem Zweiten Weltkrieg schlug sich in österreichischen Filmproduktionen nieder. Insbesondere Mariandl mit dem populären Schlager Mariandl machten die Gegend bekannt. Falls es dich interessiert, findest du am Ende des Artikels den Liedtext des beliebten Volksliedes.
Bei der Restaurierung des Stiftes Dürnstein in den 1980er Jahren stieß man auf eine blaue Färbung am Kirchturm, die wiederhergestellt wurde und zuerst stark umstritten war. Erst in den folgenden Jahren entwickelte sich die Farbe zu einem Wahrzeichen der Wachau.
Von wesentlicher Bedeutung für die Zukunft der Landschaft war der erfolgreiche Kampf gegen den Bau eines Donaukraftwerks. Die Vorhaben, ein Wasserkraftwerk bei Dürnstein zu bauen, wurden nach heftigem Widerstand nie umgesetzt, daher ist die Donau in der Wachau eine verbliebene freie Fließstrecke. Seit 2000 ist das Tal der Donau, mit den Stiften Melk und Göttweig und der Altstadt von Krems, als Kulturlandschaft Wachau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes und Weltnaturerbes aufgenommen worden.
Die markante blaue Fassade des Stiftes Dürnstein, ein großer Nachbau der Venus von Willendorf und die Wehrkirche St. Michael
Die wirtschaftlichen Hauptsäulen: Wein & Marille
Das milde Klima des Talgrundes führte zu intensivem Wein- und Obstbau, der an den Hängen in Steinterrassen betrieben wird. Die heißen, trockenen Sommer und die strengen Winter werden durch die große Wasserfläche der Donau ausgeglichen. Die kühlen Winde aus dem nördlichen Waldviertel sorgen speziell in den Monaten vor der Ernte für große Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperaturen. In diesem Zusammenspiel entsteht die vielschichtige Aromatik der Trauben, die sich in drei typischen Weinen widerspiegelt: fruchtigen Charme und leichten Genuss verspricht die Steinfeder. Etwas nuancenreicher und stark im Charakter sind die Federspiele. Die besten und wertvollsten Weine der Wachau, die nur in den sonnigsten Rieden reifen, tragen die Bezeichnung Smaragd. Sie sind nach den Smaragdeidechsen benannt, die sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohlfühlen und vor den Wanderern besonders im Frühling massenhaft davonlaufen. Als Weinspezialitäten gelten der Riesling und der Grüne Veltliner.
Der Wein wird in zahlreichen Heurigenbetrieben durch Winzer ausgeschenkt, die jeweils einige Wochen im Jahr Wein und einfache Speisen anbieten. Mehr als 200 Betriebe, die das Weinbaugebiet Wachau prägen, haben sich unter der Vereinigung „Vinea Wachau“ (Vinea Wachau Nobilis Districtus) zusammengeschlossen.
Beim Obst steht vor allem die Wachauer Marille im Vordergrund. Das ist eine besondere Sorte Marille, deren Herkunft inzwischen innerhalb der EU geschützt ist. Besonders im März zur Marillenblüte und im Juli zur Marillenernte dreht sich in der Wachau alles um die fruchtbaren Marillenbäume. Um die traditionellen Anbaumethoden zu schützen und verstärkt anzuwenden, wurde die Region auch als Wachauer Marille g.U. registriert.
Marillenprodukte in Stein / Krems und die Smaragdeidechse, die dem Wein den Namen gibt
Ein beliebtes touristisches Ziel
Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts erlebt die Wachau einen Aufschwung der Besucherzahlen, besonders durch die zauberhafte Landschaft, die einzigartige Kochkunst und qualitative Weinkultur. Der Donau entlang wurden Radwege gebaut und 180 Kilometer ausgebauter und gut beschilderter Wanderwege locken viele Kondition-suchende Abenteurer an die reichen Flussufer.
Die Wachau ist auf jeden Fall ein unvergleichliches Abenteuer in jeder Jahreszeit:
Wenn der süße, berauschende Duft der Marillenblüten im Frühlingswind das Tal hinunter getragen wird und die Smaragdeidechsen die Felsen erklimmen, um die ersten warmen Sonnenstrahlen aufzufangen.
Wenn die angenehm kühle blaue Donau zur Erfrischung an einem der zahlreichen Strände oder in den Schatten der engen Gassen und mächtiger Burgmauern lockt, um der drückenden Sommerhitze zu entwischen.
Wenn sich mit den ersten sinkenden Temperaturen das Weinlaub in gelben, roten und braunen Tönen verfärbt und das Tropfen des sonnig glänzenden Weins aus den gewaltigen Holzfässern den Verstand und die Sinne trübt.
Oder wenn das ruhige Winterlied der sanft dahin fließenden blauen Donau die kahlen Wälder über den müden Ufern und die nackten Weinreben in den eisigen Tiefschlaf singt.
Zu den wichtigsten Ausflugszielen in der Wachau zählen Dürnstein mit der berühmten blauen Kirche, Spitz an der Donau mit dem Schifffahrtsmuseum und der Ruine Hinterhaus, die Burg Aggstein, die historische Altstadt Krems an der Donau, die Benediktinerstift Göttweig, Stift Melk und die im Sommer überfüllten Donauschifffahrten zwischen Krems und Melk.
Wie schon erwähnt, führen durch die Wachau zwei bekannte Wege: der Donauradweg und der Welterbesteig Wachau, der mit 180 Kilometern Distanz als ein Weitwanderweg gilt.
Auch für Kulturbegeisterte hat die Region eine Menge zu bieten. Neben den historischen städtischen Regionen Krems und Melk mit ihren Stiften laden zahlreiche Burgen und Ruinen zum Entdecken der Geheimnisse ein: die attraktiv umgebaute Ruine Aggstein, Schloss Schönbühel, das aber im Privatbesitz und daher nur von außen zu besichtigen ist, die zwei unschlagbaren Ruinen Hinterhaus in Spitz und Dürnstein über dem Ort Dürnstein und die Burg Oberranna – heute ein Jugendhotel und meist für Besucher gesperrt.
Burgruine Senftenberg in der Marillenblüte, Burg Aggstein im Winter, Aussicht von der Burg Hinterhaus in Spitz an der Donau; Stift Göttweig über den Weinreben, Herbst an der Donau
Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden auf markanten Berggipfeln oder Aussichtspunkten erste Türme oder Warten errichtet und auch heute werden noch neue Aussichtswarten gebaut. Zu erwähnen sind die Jauerling-Aussichtswarte bei Maria Laach am Jauerling, die sich am Gipfel des höchsten Gipfels der Wachau, auf dem Jauerling, befindet. Zahlreiche Wanderwege führen zur Gruberwarte bei Weißenkirchen, die ich selber noch nicht besucht habe. Auf der anderen Seite der Donau, von Rossatz-Arnsdorf über einen ungefähr zweistündigen Wanderweg erreichbar, steht am Gipfel des Seekopfs der Seekopfturm. Meine letzte Eroberung ist die Starhembergwarte in Dürnstein, nicht weit von einer gemütlichen Gaststätte entfernt. Eine der schönsten Aussichten ins Donautal bietet die Ferdinandwarte in Bergern im Dunkelsteinerwald, etwa gegenüber von Krems. Direkt über Krems an der Donau im Stadtteil Egelsee versteckt sich die gelbe Fassade der Donauwarte, die am leichtesten erreichbar ist.
Die Ferdinand-Warte und Dürnstein, aus Rossatz fotografiert
Den kulinarischen Reichtum und die landschaftliche Schönheit festlich feiern
Den Reichtum der Obst- und Weinsorten, die mit sonnigen Hängen und fruchtbarer Erde gesegnet sind, feiert man in der Wachau mehrmals im Jahr mit verschiedenen Traditionen, die auch eine große Anzahl an Besuchern anlocken.
Im Frühling kann man bei den Mitgliedsbetrieben der Vinea Wachau die leckeren Weine verkosten. Der weltweit berühmte Wein steht auch im Mittelpunkt beim Rieslingfest und Weinherbst sowie bei der Weinlese. Den einmaligen Marillen sind Feste gewidmet wie der Marillenkirtag und die Marillenblüte. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet das Feuerwerk zur Sommersonnwende, wo auf den Weinhängen unzählige Feuer das Tal erleuchten und von den Donauschiffen direkt über dem blauen Strom die Raketen fliegen und den Himmel in Regenbogenfarben hüllen.
Wie komme ich herum?
Mein Fortbewegungsmittel ist meistens das Auto – es gibt eine gemütliche Bundesstraße auf beiden Seiten der Donau, die durch die bezaubernden Örtchen führt. Es gibt öfter Geschwindigkeitsbegrenzungen und im Sommer sind die engen Gassen durch die kleineren Städte vollgeparkt, da soll man schon unten an den Parkplätzen an der Donau parken und zu Fuß in die Stadt hinein gehen. Doch an der Bundesstraße finde ich auch im Sommer den Verkehr nicht zu schlimm, da viele Touristen mit den Schiffen unterwegs sind.
Die Wachau zählt in der Tourismusschifffahrt zu den am stärksten befahrenen Donauabschnitten – man kann zwischen DDSG Blue Danube und Brandner Schiffahrt wählen. Ich empfehle die Schifffahrt vor allem bald beim ersten Besuch, um sich einen Überblick über die Region zu verschaffen. Am besten steigt man in Krems ein. Eine Tagesfahrt von Krems nach Melk und zurück kostet etwa 20 Euro, mit der Niederösterreich-Card gab es eine einmalige Fahrt gratis. Jedes Schiff hat ein Restaurant und ein offenes Deck, wo sich besonders im Sommer Touristen türmen und mit den gigantischen Objektiven auf den Geländern hängen. Die Schifffahrt empfehle ich also eher außerhalb der Saison. Trotzdem solltest du einen Vorrat an Sonnencreme und Sonnenschutz mitnehmen, falls du die Aussichten vom Deck genießen willst. Und es lohnt sich. Von der Mitte des Flusses bekommt man die schönsten Ausblicke auf die berühmtesten Höhepunkte der Wachau.
Auf beiden Donauufern gibt es gut ausgebaute Radwege mit vielen Übernachtungsmöglichkeiten.
Zwischen Melk und Krems gibt es keine Brücke über den Fluss, aber einige Fähren für Fußgänger, Radfahrer und teilweise auch für PKW. Am besten fährt man auf einer Seite des Flusses runter und auf der anderen Seite wieder den Strom hinauf.
Egal wie du die Wachau entdecken willst – es begleiten dich den ganzen Donaustrom entlang sonnenverwöhnte Weinterrassen, schroffe Felsen und Wälder, Obstbäume und malerische Orte, beeindruckende Burgruinen und atemberaubende Stifte. Einzigartige Aussichten bringen die Zeit zum Stillstand und versetzen dich ins Staunen. Die Erinnerung an die Verwöhnung der Geschmacksknospen trägst du für immer auf der Zunge und die unvergesslichen Eindrücke brennen sich für immer und ewig in dein Herz.
Eins der zahlreichen touristischen Schiffe an der Donau und der Welterbesteig
„Mariandl“ – Liedtext des Schlagers (verschiedene Versionen)
Mariandl-andl-andl, Aus dem Wachauer Landl-Landl. Dein lieber Name klingt Schon wie ein liebes Wort.
Mariandl-andl-andl, Du hast mein Herz am Bandl-Bandl. Du hältst es fest und lässt Es nie mehr wieder fort.
Und jedes Jahr, Stell ich mich ein, Dran ist der Donaustrom nicht schuld Und nicht der Wein.
Ins Wachauer Landl-Landl, Zieht mich ein Mariandl-andl. Denn sie will ganz allein, Nur mein Mariandl sein.
Wenn ein junger Mann von Liebe spricht, Wird es gleich Ein Gedicht. Und hat er ein lyrisches Gemüt, Wird daraus oft ein Lied. Was ihn dazu trieb, Dass er's niederschrieb, Heißt: Ich hab' dich lieb!
Mariandl…
Gewidmet der Kellnerin, Aus dem Gasthof Gruber Und sie heißt Marianne Mühlhuber.
Links:
- https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/weinbaugebiete/niederoesterreich/wachau
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